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GERMANIUM

LÖSUNGSBUCH · DTZ MOCK 1 — ARBEIT, BEWERBUNG, ERSTER JOB

Lösungen & Transkriptionen

Every answer with its reasoning, the three bands with their thresholds, the certificate combination rule — and the complete transcripts of everything heard once.

BEWERTUNG — DIE DREI BANDS

JE ABSCHNITT GEMELDET

Hören + Lesen · max 45

B1: 33–45

A2: 20–32

unter A2: 0–19

Schreiben · max 20

B1: 15–20

A2: 7–14

unter A2: 0–6

Sprechen · max 100

B1: 75–100

A2: 35–74,5

unter A2: 0–34,5

DIE ZERTIFIKATS-REGEL

B1-Zertifikat: Sprechen auf B1 UND mindestens einer der beiden schriftlichen Abschnitte auf B1. A2-Zertifikat: Sprechen mindestens A2 UND mindestens ein schriftlicher Abschnitt mindestens A2. Kein Zertifikat: Sprechen unter A2 — oder Sprechen A2, aber beide schriftlichen Abschnitte unter A2. Jeder Abschnitt wird getrennt gemeldet; gemischte Ergebnisse (z. B. Sprechen B1, Hören+Lesen A2) sind normal.

ALLE LÖSUNGEN MIT BEGRÜNDUNG

45 ITEMS

Hören Teil 11.a

Die Durchsage nennt „das Nichtschwimmerbecken“ und „die Umkleidekabinen“ — beide Wörter gehören zum Schwimmbad. Am Bahnhof gibt es Gleise, im Supermarkt Kassen.

Hören Teil 12.b

Der Sprecher sagt klar: „Der Kurs fällt heute leider aus“ — er findet heute nicht statt. Er sagt nicht „später“, und um einen Platz geht es nicht.

Hören Teil 13.b

Die Durchsage nennt zweimal einen Termin: „bis spätestens Freitag“ gilt nicht mehr — es geht um die Meldung „bis Montag, 12 Uhr“. Das Monatsende wird nicht erwähnt.

Hören Teil 14.a

Es ist ein Jobcenter-Durchsage: „Stellenangebote“, „Bewerbungstraining“. Es geht nicht um Geld oder Karten, sondern um Arbeitssuche.

Hören Teil 25.a

„Die Firma stellt 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein“ — die Firma sucht Leute. Von Schließung oder Neubau steht nichts im Text.

Hören Teil 26.a

Es geht um einen „Sprachkurs speziell für Mütter“ mit Kinderbetreuung — ein Sprachkurs für Frauen. Schule und Verein kommen im Text nicht vor.

Hören Teil 27.a

Die Meldung warnt vor „langen Wartezeiten am Vormittag“ und rät: „Kommen Sie am besten gleich am frühen Morgen“ — früh kommen ist die Empfehlung.

Hören Teil 28.b

Der Text nennt „Bauarbeiten zwischen Merzen und Kalden“ als Grund. Unfall und Schnee werden nicht genannt.

Hören Teil 29.a

Es ist eine Werbung: „Ab sofort durchgehend von 7 bis 20 Uhr für Sie offen“ — längere Öffnungszeiten. August und Aushilfen sind nicht der Inhalt.

Hören Teil 310.+

Er sagt: „Geht es am Donnerstag statt am Mittwoch?“ — er möchte den Termin auf einen anderen Tag legen, also verschieben.

Hören Teil 311.–

Sie sagt: „Ich habe noch nie in einer Küche gearbeitet“ — noch nie heißt: keine Erfahrung. Der Satz im Heft ist also falsch.

Hören Teil 312.+

Der Mann fragt nach dem Preis, die Antwort lautet: „Der Kurs ist kostenlos“ — kostenlos heißt: er kostet nichts. Richtig.

Hören Teil 313.–

Sie sagt: „Ich nehme das Fahrrad“ — sie fährt mit dem Fahrrad, nicht mit dem Zug. Der Satz im Heft ist falsch.

Hören Teil 414.b

Die Sprecherin erzählt rückblickend vom Kurs — sie hat ihn gemacht und profitiert jetzt im Beruf. Das ist die Frau, die den Kurs gemacht hat (b).

Hören Teil 415.b

Wieder die Absolventin: ihr geholfen, den Job zu bekommen. Der Chef schildert Nutzen für die Firma, nicht für sich.

Hören Teil 416.c

Das ist die Sicht des Chefs — er beobachtet Verbesserungen bei seinen Mitarbeitern (c).

Hören Teil 417.d

Der Mann hat Bedenken und hat den Kurs noch nicht belegt — er wartet ab (d).

Lesen Teil 11.a

Abendkurs (18:30) passt zu Martas Arbeit, und der Kurs bietet „Zertifikat am Ende“. Der B1-Kurs ist vormittags, Mathe ist nachmittags und ohne Zertifikat.

Lesen Teil 12.b

Der Anfängerkurs ist kostenlos („Gebühr: frei“) und hat eine „kleine Gruppe, viel persönliche Hilfe“ — genau Rahims zwei Bedingungen.

Lesen Teil 13.a

Der B1-Vormittagskurs heißt „intensive Vorbereitung auf die B1-Prüfung“ und läuft morgens — beides passt zu Elena.

Lesen Teil 14.a

Mathe-Grundlagen: „Für Arbeit und Alltag: rechnen, messen, schätzen“. Die Deutschkurse helfen beim Rechnen nicht.

Lesen Teil 15.a

Der Anfängerkurs ist der einzige Kurs am Freitagnachmittag — der einzige Termin, den Julia wahrnehmen kann. Kleine Gruppe und „viel persönliche Hilfe“ passen genau zu ihrem Wunsch.

Lesen Teil 21.d

Verkäuferin in der Bäckerei: Teilzeit morgens, Erfahrung erwünscht aber nicht nötig — passt zu Fatmas Berufserfahrung und ihren Morgenstunden.

Lesen Teil 22.a

Fahrer (Klasse B), Vollzeit, freies Wochenende — alle drei Bedingungen von Jonas erfüllt.

Lesen Teil 23.c

Abendkurs Berufssprache B1 mit Förderung über den Arbeitgeber — beides nennt Elifs Situation.

Lesen Teil 24.e

Kinderwagen, guter Zustand, 60 € — günstig und passend für Mustafo.

Lesen Teil 25.h

Putzkraft für ein Bürohaus, feste Stelle — das ist Karins Wunsch.

Lesen Teil 36.+

Im Text: „Das Projekt bietet Bewerbungstrainings“ — der Satz im Heft ist richtig.

Lesen Teil 37.–

Im Text: „Etwa die Hälfte von ihnen arbeitet jetzt“ — die Hälfte, nicht alle. Falsch.

Lesen Teil 38.+

Sie sagt es wörtlich: „deutsche Bewerbungsunterlagen sind anders“. Richtig.

Lesen Teil 39.a

„Das Projekt ist auf zwei Jahre befristet“ — es läuft auf zwei Jahre.

Lesen Teil 310.b

„Für eine Verlängerung braucht die Stadt Geld vom Land ... dass das Land weiterhilft“ — sie hofft auf das Land.

Lesen Teil 311.a

Der ganze Text handelt vom Projekt „Zusammen Arbeit“ und seinen Angeboten für den Jobeinstieg.

Lesen Teil 412.–

Das Merkblatt sagt: „Ihren normalen Hausarzt dürfen Sie bei einem Arbeitsunfall NICHT zuerst besuchen“ — der Satz im Heft ist falsch.

Lesen Teil 413.+

Punkt 5: „Die Berufsgenossenschaft zahlt die Behandlung. Sie müssen als Arbeitnehmer nichts bezahlen.“ Richtig.

Lesen Teil 414.–

Punkt 2: „Auch kleine Unfälle müssen gemeldet werden“ und Punkt 3: „Bei jedem Unfall wird ein Unfallbericht geschrieben“ — falsch.

Lesen Teil 515.a

Im Brief: „suchen wir ab Juli noch eine Hilfe für FREITAGE“. Die Kollegin fürs Sekretariat (Herr Kaya) ist schon gefunden.

Lesen Teil 516.a

„Die Arbeit ist von 9 bis 15 Uhr“ — das gilt für die Freitags-Hilfe. Montag bis Donnerstag gilt für Herrn Kaya.

Lesen Teil 517.a

Im Brief: „beantwortet Telefonate, schreibt E-Mails und bereitet Post vor“. Putzen und Autofahren stehen nicht im Brief.

Lesen Teil 518.a

„Kenntnisse in Word und Excel sind nötig“ — das ist die einzige Bedingung im Brief.

Lesen Teil 519.a

Der Brief gibt zwei Wege: anrufen unter 030 554 92 oder E-Mail an [email protected].

Lesen Teil 520.b

Die Grußformel: „Mit freundlichen Grüßen, Ihr Peter Müller“.

SCHREIBEN — MUSTERLÖSUNG

4 LEITPUNKTE · 20 PUNKTE

Liebe Frau Lang,

vielen Dank für Ihre Einladung zum Sommerfest. Ich komme sehr gern und freue mich schon darauf. Ich bringe meinen Mann und unsere kleine Tochter mit, wir sind also drei Personen.

Darf ich etwas mitbringen? Ich kann zum Beispiel einen Salat oder etwas zu trinken machen. Sagen Sie mir einfach, was gut ist.

Eine Bitte hätte ich noch: Leider kann ich erst um etwa 17:30 Uhr da sein, weil ich an diesem Tag länger arbeiten muss. Ich hoffe, das ist kein Problem.

Vielen Dank und viele Grüße

Ayla Demir

Aufgabenerfüllung · max 8

alle 4 Leitpunkte bearbeitet = 8 · 3 = 6 · 2 = 4 · 1 = 2 · 0 = 0

Kommunikative Gestaltung · max 6

Anrede, Gruß, Abschied, klare Gliederung, passender Ton (halbformell)

Formale Richtigkeit · max 6

Grammatik, Wortstellung, Rechtschreibung, Zeichensetzung

TRANSKRIPTIONEN

HÖREN — ALLE VIER TEILE

Teil 1 — Ansagen (einmal)

ITEM 1

Durchsage: Achtung bitte. Das Nichtschwimmerbecken ist wegen Reinigung heute bis 14 Uhr geschlossen. Bitte benutzen Sie in dieser Zeit nur das große Becken. Die Umkleidekabinen links vom Eingang bleiben geöffnet.

ITEM 2

Ansage: Guten Tag. Hier ist die Volkshochschule West. Leider muss der Deutschkurs am Dienstagabend heute ausfallen, weil unser Raum gesperrt ist. Ab nächster Woche finden die Kurse wieder wie gewohnt statt.

ITEM 3

Durchsage: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung: Am Montag findet die Sicherheitsschulung im Seminarraum 2 statt. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte bis Montag, 12 Uhr, bei Frau Klein im Büroservice. Die Schulung ist kostenlos.

ITEM 4

Durchsage: Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher. Heute um 15 Uhr beginnt im Raum 4 das kostenlose Bewerbungstraining. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Stellenangebote im Internet finden und wie eine Bewerbung aussieht. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Teil 2 — Radio und Internet (zweimal)

ITEM 5

Radio: Gute Nachrichten aus der Region: Die Logistikfirma TransLine am Stadtrand stellt in diesem Jahr 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Gesucht werden Fahrer, Lagerhelfer und Bürokräfte. Bewerbungen sind ab sofort online möglich.

ITEM 6

Radio: Das Stadtteilzentrum Nord bietet ab März einen Sprachkurs speziell für Mütter an. Während des Unterrichts werden die Kinder betreut — so können die Frauen in Ruhe Deutsch lernen. Der Kurs ist kostengünstig, die Plätze sind begrenzt.

ITEM 7

Radio: Am Samstag öffnet das neue Bürgeramt in der Innenstadt. Dort können Ausweise, Pässe und Meldebescheinigungen beantragt werden. Weil viele Menschen kommen werden, rechnet das Amt mit langen Wartezeiten am Vormittag. Wer kann, kommt am besten gleich am frühen Morgen oder erst am Nachmittag.

ITEM 8

Radio: Für Pendler der Linie 12: Wegen Bauarbeiten zwischen Merzen und Kalden fährt der Zug in dieser Woche nur bis Merzen. Von dort fährt ein Bus weiter zu allen Haltestellen. Die Fahrt dauert etwa zwanzig Minuten länger. Bitte planen Sie mehr Zeit ein.

ITEM 9

Werbung: Supermarkt Frischmarkt — neu für Sie: Ab sofort sind wir durchgehend von 7 bis 20 Uhr für Sie offen, auch samstags. Frisches Obst und Gemüse jeden Morgen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Teil 3 — Alltagsdialoge (zweimal)

ITEM 10

Mann: Guten Tag, Frau Berger, hier ist Herr Yilmaz. Ich habe morgen um 10 Uhr einen Termin beim Amt, aber mein Chef schickt mich zur Messe. Geht es am Donnerstag statt am Mittwoch?

Frau Berger: Donnerstag um 10 Uhr ist frei, Herr Yilmaz. Ich trage den neuen Termin ein.

ITEM 11

Frau: Entschuldigung, ich habe Ihre Anzeige gesehen. Sie suchen eine Hilfe für die Küche? Ich habe zwar noch nie in einer Küche gearbeitet, aber ich lerne schnell und bin zuverlässig.

Chefin: Das ist kein Problem, wir zeigen Ihnen alles. Können Sie ab nächster Woche anfangen?

ITEM 12

Mann: Hallo, ich hätte eine Frage zum Computerkurs im Stadtteilzentrum. Was kostet der Kurs?

Sachbearbeiterin: Für Menschen mit dem Integration Buckley-Bonus ist der Kurs kostenlos. Sie müssen nur zwei Euro für die Kopien bezahlen.

ITEM 13

Kollege: Frau Ates, das Meeting ist morgen um 9 in der Zentrale. Fahren Sie mit dem Zug?

Frau Ates: Nein, ich nehme das Fahrrad, das ist schneller als der Bus. Ich bin schon um Viertel vor neun da.

Teil 4 — das Gespräch (zweimal)

Moderator: Wir sprechen heute über Weiterbildung im Betrieb. Frau Demir, Sie haben einen Telefonkurs gemacht?

Frau Demir: Ja, im letzten Jahr. Ich habe gelernt, wie man mit Kunden am Telefon spricht — freundlich, aber klar. Ohne den Kurs hätte ich meine Stelle im Servicecenter nicht bekommen.

Herr Krause: Ich habe den Kurs noch nicht gemacht. Ich will noch warten, ob sich der Kurs für mich lohnt. Zeit und Geld sind knapp.

Chef: Aus meiner Sicht als Chef: Meine Mitarbeiter arbeiten nach dem Kurs sicherer und schneller. Die Kunden beschweren sich seltener. Ich schicke deshalb jedes Jahr drei Leute zu dem Kurs.

Kursleiter: Und ich sage als Kursleiter: Wichtig ist, dass Sie im Kurs viel selbst sprechen. Wer nur zuhört, lernt am Telefon nicht viel.

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